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Badhus Lingenau . Café und Unverpacktladen
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UNSER BADHUS

und wie alles begann

Früher und Heute – Café und Unverpacktladen, Badhus Lingenau, Bregenzerwald

Ein Haus mit vielen spannenden Geschichten

Vor dem ersten Weltkrieg war in diesem Gebäude Tonele’s Badhus untergebracht. Zu dieser Zeit waren fließendes Wasser und Zentralheizung für normale Bürger unleistbar. Die Lingenauer trafen sich zur Körperpflege in Abteilen im Erdgeschoss, wo Tone die Wannen mit dem Wasser des Dorfbrunnens füllte und für ihr Bad wärmte.

Nach einer turbulenten Geschichte mit wechselnden Besitzern beherbergte das Haus Hof 17 einst Krämerladen, Stoffhandel oder Stickerei, zuletzt ein Optik- und Akustik-Geschäft bis 2019.

Geduld macht sich bezahlt

Natürlich war es von den ersten Gesprächen und dem Beginn der Verhandlungen mit der Behörde ein langer Weg. Jeder, der jemals versucht hat, in ein bestehendes Gebäude eine neue Idee unterzubringen, kann nachvollziehen, welche Vorgaben und Probleme sich plötzlich auftürmen können. Corona hat uns zusätzlich einige Male ausgebremst. Aber wir sind ein 4er-Team – eine von uns hat es immer geschafft, die anderen zu motivieren, nicht aufzugeben und weiterzumachen. Vermutlich waren die Wartezeiten sogar dafür gut, Ideen neu zu denken und den wesentlichen Kern für unser Badhus herauszuschälen.

Im November 2020 begann endlich der Umbau:

Dank der großartigen Hilfe von Gregor (links), der für jedes Problem eine Lösung findet, unsere Baustelle in jeder freien Minute Tag (und manchmal Nacht) überwacht und alle Fäden zusammenhält.

Dank Michi (rechts), der mit seinem technischen Knowhow den Gutscheinen, Speisekarten, Obstkisten, Theken, uvm. den individuellen Badhus-Stempel verleiht.

Dank der Bregenzerwälder Handwerker, die unseren Vorstellungen Raum, Form, Farbe und Glanz geben.


Dank euch allen wird das Badhus langsam Wirklichkeit.

Gregor und Michi Ranak beim Bau des handgemachten Gemüseregals für unseren Unverpacktladen in Lingenau.

Recherchieren, Vergleichen, Besichtigen und Gleichgesinnte finden

Wir waren in der Zwischenzeit nicht faul: Wann immer Corona es erlaubt hat, haben wir Unverpackt- und Bioläden besucht, Dekoratives gesucht und uns mit Lieferanten getroffen.

Wir haben Salatsetzlinge bestaunt, Kälber gestreichelt, beim Stallmisten und beim Sennen zugeschaut, Schotta probiert, Käse gekostet und vor allem wundervolle Menschen kennengelernt: Landwirte die mit Idealismus und viel, viel Arbeit dafür sorgen, dass wir gesunde, ungespritzte Salate, Getreide, Gemüse und Früchte bekommen. Bauern, die ihre Tiere artgerecht auf kleinen Höfen halten, auf Kraftfutter verzichten, ihre Kälber selber vermarkten und aus der Milch das beste Joghurt, den feinsten Topfen, den würzigsten Käse herstellen.

Sie haben zum Teil höchst unterschiedliche Auffassungen, wie man es richtig für Umwelt, Mensch und Tier macht. Was sie eint, ist ihre Begeisterung für das, was sie tun. Regionalität, Tierwohl, Bio und Nachhaltigkeit sind für sie keine Werbeslogans. Sie freuen sich ehrlich, jedem ihre Arbeit zu zeigen und haben offene Ställe, Gewächshäuser, Sennereien.

Nach all den Monaten und Wochen der Vorbereitung können wir es kaum erwarten, für euch unser Badhus zu öffnen. Die letzten Tage wurde in der Küche geschnipselt, gerührt, gekocht und gebacken. Probegegessen natürlich auch! Im Laden sind die Regale mit vielen Leckereien gefüllt, bei den Produzenten sind das frische Obst und Gemüse bestellt und die Bauern produzieren die Milchprodukte für uns. Zum Schluss fehlen natürlich immer ein paar Details, die wir diese Woche noch perfektionieren, dann ist es soweit:

Ab Freitag, 19. März 2021 dürfen wir euch im Badhus Cafe und Laden begrüßen!

Dies erfordert allerdings in Zeiten von Corona von uns allen ein paar Zugeständnisse: Wir freuen uns über jede und jeden, der bei uns reinschaut zum „wündara“ oder einkaufen.

Im Laden dürfen das momentan maximal 4 Kunden gleichzeitig, natürlich mit Maske. Im Café können es sich 10 Gäste gemütlich machen. Die Vorgaben des Landes dafür sind ein negativer Coronatest/max. 48 Stunden alt, max. 2 Personen aus 2 Haushalten an einem Tisch, die Gästeregistrierung und das Tragen der FFP2 Maske zum oder vom Sitzplatz. 

Auf Voranmeldung gibt es unser Mittagessen auch zum Mitnehmen. Kuchen, Gebäck und Kaffee sowieso. Mit etwas Glück können wir bald auf diese Unbequemlichkeiten verzichten, derzeit führt daran leider kein Weg vorbei. Der Aufwand lohnt sich – versprochen!

Wir freuen uns über euren Besuch! Manuela, Martina, Sarah und Paula

Wir freuen uns schon riesig auf euch,

Manuela, Martina, Sarah und Paula